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Suchthilfe in Hamburg finden

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Basishilfen und medizinische Versorgung für Frauen

Niedrigschwellige Hilfen für Frauen, die Drogen konsumieren und der Prostitution nachgehen
Das Kontaktcafé dient als erste Anlaufstelle, hier können sich die Besucherinnen treffen,ausruhen, mit Lebensnotwendigem versorgen oder einfach nur reden.
Während der Öffnungszeiten und zusätzlich viermal wöchentlich im Anschluss wird für 5-8 Frauen die Möglichkeit angeboten, in einem sicheren Umfeld zu schlafen und sich vom Szeneleben zu erholen.
Zur Gesundheitsförderung, Infektions- und Drogennotfallprophylaxe besteht für Besucherinnen während der Öffnungszeit die Möglichkeit, ihre mitgebrachten illegalen Drogen in Ruhe und unter hygienischen Bedingungen zu konsumieren. Im Gesundheitsraum stehen Plätze zum Rauchen und zum intravenösen Konsum zur Verfügung. Drei Krankenschwestern sowie drei Ärztinnen (zwei Allgemeinmedizinerinnen und eine Gynäkologin) stellen zu wechselnden Zeiten die medizinische Akutversorgung während der Öffnungszeiten sicher.
Neben einer Akutversorgung von Wunden und Verletzungen, der Behandlung von Infektionen, Impfungen sowie einer gynäkologischen Primärversorgung werden auch ausführliche Gesundheitsberatungen angeboten.
Harm-Reduction
Zur Überlebenshilfe und zur akuten Befriedigung existenzieller Grundbedürfnisse werden während der Öffnungszeit verschiedene Angebote bereitgestellt, wie z.B. Mahlzeiten und Getränke, die Möglichkeit zum Duschen und Wäsche waschen, eine Kleiderkammer, etc
Für Frauen ab 18, die Drogen konsumieren und der Prostitution nachgehen - keine weiteren Aufnahmebedingungen!
Keine
Genderbezug
  • nur weiblich
Altersgruppen
  • Erwachsene
Lebenslage
  • vor der Geburt
  • nach der Geburt
  • sich Prostituierende
spezifisch bei Missbrauch von Substanzen
  • Alkohol
  • Crack
  • Heroin und andere Opioide
  • Kokain
  • Medikamente und Arzneimittel
  • Mischkonsum
Teilhabe
  • Café
  • Dusche
  • Kleiderkammer
  • Konsumraum
  • Schlafplätze
  • Spritzentausch
  • Waschmaschine
  • alltagsorientierte Sachleistungen
fremd- und muttersprachige Angebote
  • english | englisch
  • polski | polnisch
  • other languages | sonstige Sprachen



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ragazza e.V.

Hilfen für drogenkonsumierende und/oder der Sexarbeit nachgehende Frauen

Das ragazza ist eine niedrigschwellige und akzeptierende Kontakt- und Anlaufstelle mit einem integrierten Gesundheitsraum/ Konsumraum und bietet Hilfen für Frauen, die Drogen konsumieren und der Prostitution nachgehen.

Zielsetzung des Vereins ist es:
  • spezielle Hilfsangebote für drogenkonsumierende Frauen, die sich in St. Georg prostituieren, zu realisieren und ständig weiterzuentwickeln
  • Öffentlichkeitsarbeit auf die Situation der Frauen aufmerksam zu machen, um der gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Das multiprofessionelle Team besteht aus Sozialpädagoginnen, Krankenschwestern, einer Geschäftsführerin, einer Verwaltungsfrau, hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und pädagogischen Hilfskräften. Studentinnen der Sozialpädagogik unterstützen im Rahmen von Langzeitpraktika die Arbeit. An zwei Tagen in der Woche steht den Besucherinnen eine Ärztin zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten des ragazza orientieren sich an den Arbeitszeiten der Besucherinnen und werden – wenn erforderlich – dem Bedarf angepasst.
Offener Bereich/ Café:
Mo, Di, Do 9-15 Uhr
Do, Fr, Sa, So 19 - 24 Uhr
Übernachtung: So 23..30 - Mo 9 Uhr, und während jeder Öffnungszeit
8 min Fussweg vom Hauptbahnhof
Kontakt
ragazza e.V.
Brennerstraße 19
20099 Hamburg Hamburg-Mitte

Telefon: (040) 24 46 31

Telefax: (040) 28 05 50 33

Internet: www.ragazza-hamburg.de

Email: ragazza@ragazza-hamburg.de


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